So findet man den besten Stromanbieter

Seit der Strommarkt freigegeben ist, haben die Verbraucher meist viel Zeit investiert, um Stromanbieter zu vergleichen und auf Jagd nach dem Günstigsten zu gehen. Doch ob man ihn wirklich gefunden hat, weiß fast niemand wirklich genau.

Mit den Stromtarifrechnern, die es vielfach im Netz gibt, sollte man zu Angeboten von Stromanbietern kommen, die für den speziellen Fall ideal erscheinen. Dafür nötig ist die Angabe des Stromverbrauchs im Jahr sowie die Postleitzahl. Denn nicht alle Tarife sind im gesamten Bundesgebiet zu beziehen.

Diese Richtwerte für den Verbrauch gibt es

Selbst wer seinen Jahresverbrauch nicht bei der Hand hat, kann Angebote durchsehen, da es Richtwerte für den Verbrauch gibt. So braucht ein Single etwa 2.000 KWh im Jahr, während es bei einem Zweipersonenhaushalt rund 3.500 Kilowattstunden sind. Eine durchschnittliche Familie mit 4-5 Personen braucht rund 5.000 KWh und in noch größeren Haushalten rechnet man mit 8.000 KWh.

Beim Verbrauch Feinheiten eingeben

Die meisten der Suchmasken sind so ausgelegt, dass weitere Einschränkungen und Filter eingestellt werden können. Das kann die Verwendung von Ökostrom ebenso sein wie das Einrechnen einer Wechselprämie. Anbieter, die nur gegen Vorkasse liefern, sollte man ausschließen; ebenso alle, die übermäßige Vertragslaufzeiten zur Bedingung machen. Ein Jahr sollte die übliche Länge für einen Vertrag sein. Eine Besonderheit, die man ebenfalls ein- oder ausschließen kann, sind Tarife mit Preisgarantie. Auswählen kann man zudem aufgrund der Zahlweise.

Hoch-und Schwachlastzeiten

Einige Anbieter machen einen Unterschied zwischen Hoch-und Schwachlastzeiten. Wer also nachts oder am WE viel Strom verbraucht, kann hier richtig sparen. Dafür muss dann allerdings ein besonderer Zähler eingebaut werden, der zwei Zählwerke hat.

Kostenloser Vergleich

Die Vergleiche im Netz sind kostenlos – falls nicht, Finger weg! Das Ergebnis sind die besten in der Region verfügbaren Anbieter. Mit einem wirklich speziell an den Verbraucher gerichteten Angebot, welches man aufgrund des Vergleich anfordern kann, ist der Kunde in einer guten Verhandlungsposition mit dem eigenen Stromanbieter. Vielleicht ist es ihm ja etwas wert, dass der Kunde nicht zur Konkurrenz geht, sondern bleibt.

Stromanbieter in Deutschland

Mehr als 900 sind derzeit in Deutschland angemeldet, und zwar solche, die Strom selbst herstellen und auch solche, die praktisch nur als Zwischenhändler auftreten. Doch die Reform, die im Jahr 2009 zu der Öffnung des Strommarktes führte, hat noch andere Vorteile für die Kunden: innerhalb von drei Wochen kann man kostenlos den Anbieter wechseln und muss spätestens nach 6 Wochen eine Abschlussrechnung vom alten Versorger erhalten.

Keine Angst vor einem Wechsel muss man haben, weil eventuell der Versorger insolvent wird. Denn der lokale Anbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Stromversorgung weiter aufrecht zu erhalten.