Faschinenmesser – das breitklingige Hiebmesser

Das Faschinenmesser gehört zu den sogenannten breitklingigen Hiebmessern. In Erscheining tat es zum ersten Mal vermutlich im 18. Jahrhunder. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde vom Militär eingestzt. Man hat damit Geäst und Reisigbündel abgeschlagen, die für den Baun von Unterständen gebraucht wurden. Zum Teil wurden Faschinenmesser aber auch als Bajonett auf einem Gewehrt geführt. Daher ist es in einer Mischung aus Werkzeug und Waffe einzuordnen.

Die Klinge ist sehr lang und gerade, teilweise mit einer Sägezahnung versehen. Mit einer Länge von bis zu 60 cm gleicht es schon fast einer Sähe. Unterschieden wird im deutschen Sprachgebrauch in der Regel zwischen Infanterie-, Artillerie- und Pionier-Faschinenmessern. Die Unterschiede liegen in der Klingenlänge und -breite.

Einsatzmöglichkeiten von Faschinenmessern

  • Die Faschinenmesser sind eine Mischung aus Werkzeug und Waffe.
  • Sie wurden ursprünglich zum Abschlagen von Gerten (Äste zum Herstellen von Risigbündeln) verwendet und es stand keine militärische Nutzung im Vordergrund.

Ausstattungsmerkmale eine Faschinenmessers

  • Bei der Klinge von Faschinenmessern handelt es sich um ein breitklingiges Hiebmesser.
  • Die Klinge ist ca. 50 – 60 cm lang und gerade.
  • Die Klinge war oft mit einer Sägezahnung versehen, um auch fasrige Materialien leichter abschneiden zu können.

Videomaterial zu Faschinenmessern

Faschinenmesser

Weiterführende Informationen über das antike Militär Messer.

WW1 bayonet from my great-grandfather (Faschinenmesser)

Anblick eines alten Bajonetts aus dem ersten Weltkrieg.