Fusselrasierer – Kauftipps und Ratgeber

Gerade in der heutigen Welt ist Sauberkeit eine Tugend. Sie drückt einen gewissenhaften und tüchtigen Charakter aus und ist vor allem in den Berufen Pflicht, die direkt mit Kunden arbeiten und ein hohes Maß an seriöser Repräsentation benötigen. Mag man einem Studenten noch die zerknitterte Hose nachsehen, wäre das für einen Bankangestellten ein Grund zur Abmahnung. Und je ordentlicher es sein muss, desto raffinierter werden auch die entsprechenden Geräte.

Eines davon ist der Fusselrasierer, auch Kleidungsrasierer, Fusselwolf oder Fusselfräse genannt. Hierbei handelt es sich nicht um ein Werkzeug zur Bartpflege, sondern entfernt dieses Gerät Fusseln und wird ähnlich eingesetzt wie eine Fusselrolle oder eine Kleiderbürste. Sein Name kommt daher, weil er ähnlich arbeitet wie ein elektrischer Rasierappart und die Fusseln der Kleidung oder Möbel über einen rotierenden Scherkopf „rasiert“.

Kauftipp Fusselrasierer/Fusselfräse*

Unterschiedliche Fusselrasierer-Modelle

1. Fusselrasierer mit Akku

Diese Art vereint die Rasierstärke des netzbetriebenen Modells mit der Mobilität des akkubetriebenen Fusselrasierers. Die Fusselrasierer mit Akku sind die derzeit beliebteste Variante der Fusselrasierer. Auch wenn die Fusselrasierer mit Kabel noch stärker sein können, sind die Motoren hochwertiger akkubetriebenen Fusselrasierer bzw. Fusselfräsen sehr stark, sodass sie bequem jede Art von Kleidung von Flusen und Fusseln befreien können. Der Akku reicht bei den meisten Artikeln für mehrere Stunden und das Gerät kann für alle Arten von Kleidung verwendet werden.

Empfehlung: Philips GC027/00 Fusselrasierer

2. Fusselrasierer mit Batterie

Batteriebetriebene Fusselrasierer sind die günstigsten Modelle und können schon ab einigen Euros erstanden werden. Zwar funktionieren sie unkompliziert, sind dagegen aber weniger gründlich als akku- oder netzbetriebene Produkte. Zur Pflege von Wollkleidung können sie getrost verwendet werden.

Je mehr sich die Batterie zum Ende neigt, desto schwächer rasiert der Scherkopf der Fusselfräse. Wer also hier an öfter an die Grenzen stößt, ist mit einem kabelgebundenen Fusselrasierer besser bestellt. Wer allerdings recht selten den Fusselrasierer benutzt, der kann getrost auf eine batteriegetriebene Fussfräse zurückgreifen, zumal sie sehr handlich ist und platzsparend verstaut werden kann.

Empfehlung: WOMAO Fusselrasierer Batteriebetrieb

3. Fusselrasierer mit Kabel

Ihre Klingen des Fusselrasierers mit Kabel sind in der Regel sehr kraftvoll, da die Fusselrasierer auf eine hohe Stromstärke angewiesen sind. Diese Fusselrasierer sind jedoch eher für Möbelstoffe, Tapeten, Teppiche, oder grobe Textilien wie Pullover gedacht.

Hier sollte man vor allem bei sensiblen Textilien besonders aufpassen muss. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Kabel vom Griff ausgeht, dya hierdurch die Handhabung angenehmer wird.

Die Fusselrasierer mit etwas weniger Power sind die Akku-betriebenen Fusselrasierer oder gar die Batterie-Fusselfräsen, diese sind für Textilien oft aber ausreichend und weitaus günstiger.

Empfehlung: TZS First Austria – Fusselrasierer elektrisch

Sinn und Zweck der Fusselrasierer

Fussel entstehen durch das sogenannte Pilling. Hierzu kommt es, wenn Stoff aneinander reibt. Dies geschieht hauptsächlich in Problembereichen, wie bei den Taschen oder an der Innenseite der Arme, die am Torso anliegen. Daneben verursachen auch andere Oberflächen Pilling, sofern es zu einem längeren Kontakt mit der Textilie kommt wie etwa am Schreibtisch. Ob und wie stark sich die Fussel bilden, hängt in erster Linie vom Material ab. Wollene Textilien sind am stärksten betroffen und sogar der teure Kaschmir fusselt.

Der Kleidungsrasierer fungiert wie eine Fusselrolle und entfernt lose Fusseln. Er kann darüber hinaus aber noch mehr: Er schneidet Knoten, die fest an der Kleidung hängen, ab und saugt sie ein. Dabei dient ein Gitter als Schutz vor zu tief gehenden Schnitten. Dennoch sollte er nur vorsichtig und vor allem langsam angewandt werden, damit sich keine Löcher bilden. Dem entgegenwirken soll seine Bauweise: Im Unterschied zum elektrischen Rasierer sind die Klingen bei weitem stumpfer.

Das Gerät ist klein und verfügt meist über ein Batteriefach oder einen Akku. Es kann daher mobil eingesetzt werden und eignet sich gut fürs Büro.

Sein größter Vorteil liegt darin, dass er Geld spart, indem er untragbar erscheinende Kleidung wieder aufbereitet.

Fusselrasierer Ratgeber

Fusselrasierer unterschiedlicher Materialien und Ausstattungen

Weiter unterscheiden sich die Modelle der Fusselrasierer im Material, sowohl des Gehäuses als auch der Scherklingen. Hier werden bei den hochwertigen Rasierern zum Teil Metallgehäuse angeboten, was unserer Meinung nach aber nicht unbedingt sein muss, da das verwendete Hartplastik einiger bekannter Hersteller ebenso unverwüstlich ist – vorausgesetzt man lässt den Fusselrasierer nicht auf den Steinboden fallen.

Am pflegeleichtesten hat sich Edelstahl für die Klingen erwiesen, da sie am längsten halten. Auch sollte man je nach Zweck auch auf die Größe des Schneidekopfes achten. Ist dieser groß, so lassen sich die Fusseln zwar schnell auf großen Flächen entfernen, doch kann man mit einem kleinen Kopf präziser arbeiten.

Außerdem sind die Kleidungsrasierer mit verschiedenem Zubehör ausgestattet. Wichtig ist, dass

  • eine Bürste als Zubehör enthalten ist, mit dem der Fusselwolf gereinigt werden kann. Außerdem sollte der
  • Behälter, in dem sich die Fusseln sammeln, leicht entleert werden können. Und wer wirklich auf Nummer sicher gehen will,
  • den Stoff nicht zu beschädigen, sollte einen Rasierer mit Abstandshalter kaufen.

Anschaffungskosten und laufende Kosten der Fusselrasierer

Ein Fusselrasierer kostet nicht viel. Die billigsten Varianten gibt es bereits ab wenigen Euros und selbst die hochwertigen Apparate kosten nur ca. 10-30 €. Daher sollte man auch eher zur Qualität greifen, weil der Unterschied im Preis wirklich gering ist. An laufenden Kosten fallen gegebenenfalls die Batterien an. Bedenken sollte man auch, dass die Klingen mit der Zeit stumpf werden. Nur bei manchen Modellen können diese ausgetauscht werden.

Wie lange sich ein Fusselrasierer hält, hängt natürlich in erster Linie von der Qualität und der Häufigkeit der Verwendung ab. Gerade die billigen Modelle sind besonders störungsanfällig und quittieren teils bereits nach wenigen Einsätzen den Dienst.

Kaufkriterien für einen Fusselrasierer

Ein Gütekriterium für einen guten Fusselrasierer ist, dass es über einen Auffangbehälter verfügt. Hierdurch wird nicht nur verhindert, dass die abgetrennten Fussel auf dem Boden landen und weggeputzt werden müssen, sondern sorgt er auch für ein reibungsloses Fusseln. Schließlich kann so der Rasierkopf nicht verstopfen, da die Fussel sofort in den Behälter gesaugt werden. Seine Größe sollte den Flächen entsprechen, auf denen der Apparat eingesetzt wird. Gerade wenn er häufig und etwa für Möbel verwendet wird, muss er besonders viel Volumen fassen. Meist sieht man von außen sogar, wie viel Platz noch im Behälter ist und wann er ausgeleert werden sollte.

Außerdem gibt es Modelle, die gleich mehrere Schneidemodi und noch dazu einen höhenverstellbaren Kopf haben. Sie erfüllen damit gleich mehrere Funktionen und so kann mit ihnen jede Art von Stoff bearbeitet werden. Dabei wird bei feinen Textilien eine geringe und bei groben Fusseln eine größere Schneidehöhe angewandt.

Einen Schönheitswettbewerb muss der Apparat natürlich nicht gewinnen, das Design ist bloß Nebensache, dennoch sollte das Gerät anständig verarbeitet sein. Metall und andere edle Stoffe kann man hier zwar kaum erwarten, aber zumindest das Plastik muss den Ansprüchen genügen, für sicheren Halt sorgen und einem Fall aus geringer Höhe etwas entgegenzusetzen haben.

  • Form: ergonomische Griffe liegen besser in der Hand
  • Kraft des Scherkopfes
  • Größe des Scherkopfes: klein für Genauigkeit, groß für große Flächen
  • Qualität der Klingen: schlechte Klingen schaden evtl. der Kleidung

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